Schaffhauser Bodeninitiative wurde eingereicht

Boden wird verschwendet, Tag für Tag. Mit der «Schaffhauser Bodeninitiative» soll der Verfassungsauftrag der haushälterischen Bodennutzung im kantonalen Baugesetz konkretisiert werden. Dies zum Schutz unseres immer rarer werdenden Bodens und unserer immer stärker zersiedelten Landschaft.

 

Am 5. September 2018 konnten die nötigen Unterschriften der Ende April 2018 lancierten Volksinitiative «Für einen haushälterische Nutzung des Bodens (Bodeninitiative)» der Staatskanzlei des Kantons Schaffhausen übergeben werden. Nun sind die Politik und die Bevölkerung aufgefordert, die Frage des zukünftigen Umganges mit unserem Boden zu diskutieren.

 

Die Volksinitiative «Für einen haushälterische Nutzung des Bodens (Bodeninitiative)» wurde im Kanton Schaffhausen am 20. April offiziell lanciert. Im Zentrum steht dabei die Schaffhauser Kantonsverfassung, die in Art. 82 folgende Grundsätze zur Raumplanung vorgibt:

Kanton und Gemeinden sorgen für eine geordnete Besiedlung des Kantonsgebietes, für eine zweckmässige und haushälterische Nutzung des Bodens und für den Schutz der Landschaft.

Sie erlassen Bau-, Schutz- und Gestaltungsvorschriften für eine menschenfreundliche und umweltgerechte Bebauung.

 

Die Bodeninitiative will diesem Auftrag, der aus Sicht der Initianten noch ungenügend erfüllt wird, zur Durchsetzung verhelfen und dabei folgenden negativen Entwicklungen entgegenwirken:

- Zunehmende Zersiedelung in der Landwirtschaft
- Grosser Bodenverschleiss bei Industrie & Gewerbe
- Versiegelung und Verschotterung von Grün- und Freiflächen auf öffentlichem Grund

 

Hier finden Sie den Initiativtext mit der Liste der Initianten und dem Kurzargumentarium: [PDF]

 

 

Be Fragen oder Anregungen melden Sie sich direkt beim Initiativkomitee (Komitee Bodeninitiative, c/o WWF Schaffhausen, Kontaktperson: Simon Furter) oder bei bei der Geschäftsstelle von Pro Natura Schaffhausen (Kontaktperson: Vanessa Wirz, Tel.:052 620 41 26 / pronatura-sh@pronatura.ch).

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